Archiv für den Monat: Mai 2012

Windows 95 – oder zurück in die Zukunft…

Heute Abend hat es geregnet. Wie aus Kübeln. Als gäbe es kein Morgen. Beim lesen von 20 Minuten Online bin ich auf den Artikel gestossen, in welchem ein “Online-Museum” für alte Sounds (Klingeltöne, Windows-Klänge usw.) die Rede war. Nach dem durchforsten der geposteten Kommentare habe ich entdeckt, dass auf der Windows 95 CD noch einige Schätze vergraben liegen. Da wird man weder in der EULA noch sonst wo drauf hingewiesen.

Also habe ich mir gleich mal Windows 95 in einer virtuellen Maschine installiert. Das war zu Beginn gar nicht so einfach. Moment, wie war das schon wieder? Fdisk? Format? Partitionen erstellen grösser als 2 GB? Ok, back to the roots heisst es also. Kurzum eine Windows 95 Boot-Diskette erstellt (ok, runtergeladen…) und dann die virtuelle Maschine erst mal mit der Diskette gestartet. Nachdem mit Fdisk eine Partition erstellt wurde, mit der Extended Kapazität damit die Platte grösser als 2 GB sein kann, musste die Maschine erst einmal neugestartet. Eine Kontrolle mit Fdisk ergab dass die einzige verfügbare Partition bereits aktiviert war. Also hurtig das Ding mit FAT formatiert. Disketten-Image raus, start ab Setup-CD (nicht alle Windows 95 CD’s waren boot-fähig).

Und dann kamen die richtigen Nostalgiegefühle wieder hoch. Die möchte ich euch nicht vorenthalten

Provider-Wechsel – Alles klar beim DNS?

Man könnte meinen eine Internetumstellung sei ein Kinderspiel. Neue Leitung beantragen, aufschalten, Modem anschliessen und auf der Firewall die Einstellungen machen. Anschliessend die alte Leitung trennen. Aber weit gefehlt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es eigentlich wirklich nicht so kompliziert war. Dennoch etwas komplexer als ich mir das selbst vorgestellt habe.

Wenn man von Provider A zu Provider B wechselt, wechseln natürlich auch die DNS-Server. Vielfach ist es sogar so dass die Provider DNS-Anfragen aus einem anderen Netz als ihrem eigenen gar nicht mehr beantworten. Wenn also hinter der Firewall entsprechend Mail-Server, DNS-Server, Mailencryption-Appliances und weitere vom Internet abhängige Geräte stehen, dann kann das gerne mal Probleme machen.

Die Firewall ist schnell konfiguriert. Die bestehenden Rules sind so anzupassen dass natürlich der Traffic über die neue Verbindung / das neue Interface (falls beide Leitungen im Parallelbetrieb laufen) abgewickelt wird. Der neuen Leitung sollte man zumindest im Parallelbetrieb mit mehreren verschiedenen WAN-Verbindungen die entsprechende Priorität geben, sodass der ganze Traffic von intern nach extern über die neue Leitung geht. Entsprechend schnell ist die Internetverbindung auf die neue Leitung umgestellt.

Was ist aber nun mit Mail-Servern? Mailencryption-Appliances? Etc.?

Wer das ständig vor Augen und im Kopf hat, dass diese Geräte / Server ebenfalls einen DNS brauchen um mit der Welt da draussen zu kommunizieren, der kann hier aufhören mit lesen und getrost Feierabend machen. Wer das aber nicht weiss, nicht kennt, vergessen hat, nicht daran gedacht hat, der sollte weiterlesen…

Punkt eins – Domänencontroller

Der Domänencontroller im Netzwerk regelt wer was tun darf und wer mit wem kommuniziert. Vielfach ist der Domänencontroller gleichzeitig auch DNS- und DHCP-Server. Dass heisst dass er im internen LAN die IP-Adressen an die Clients vergibt und ebenso Anfragen vom internen LAN ins WAN weiterleitet. Auf dem DNS-Server im LAN müssen also zwingend die DNS-Server es neuen Internetproviders eingetragen werden.

Punkt zwei – Mail-Server

Auch Mailserver verwenden das DNS-System um Mails vom LAN in die weite Welt draussen zu schicken. Denn sie fragen die DNS-Server des Internetproviders wo es denn nun zu Fritz und seinem Postfach geht. Wenn hier DNS-Probleme vohanden sind, kommen die Mails im schlechtesten Fall nicht mal aus der Warteschlange raus ins Internet.

Punkt drei – weitere Geräte / Appliances

Auch hier versteckt sich manchmal der Teufel im Detail. Unter Umständen setzt ihr resp. euer Kunde eine Appliance ein welche sich nur um Mail-Verschlüsselung kümmert. Das heisst dass sie die Mails vom internen Mail-Server entgegen nimmt, verschlüsselt, und dann in aller Regel auch wieder per MX-Lookup, also DNS-Abfrage, ins Netz nach draussen schickt. Und auch die Appliance braucht ihren DNS-Server den sie Fragen kann, wo es denn nun zum Postfach von Fritz geht.

Prüft also bei einer Internetumstellung / einem Providerwechsel ob ihr die DNS-Server überall korrekt eingetragen habt. Denn alleine mit korrekten DNS-Settings lassen sich schon viele Probleme sehr einfach aus der Welt schaffen.

Es rappelt unter driftar’s Tisch…

Das kommt nicht von ungefähr. Ich habe heute Abend neue Hardware bestellt. Mein Alienware-Kübel wird bald ersetzt. Anfangs Juni geht das Projekt los. Nach einer längeren Planungs- und Evaluierungsphase (Testberichte lesen, Kollegen und Kenner der Materie fragen, Preise vergleichen) ist heute der offizielle Startschuss gefallen.

Leider musste ich bei meiner aktuellen Alienware-Maschine feststellen, dass sie diverse aktuelle Hardware-Standards wie SATA-III nicht unterstützt. Und das bei einer Kiste die noch nicht einmal ein Jahr alt ist und eigentlich auch genug gekostet hat. Tja. Pech für die Kiste. Ich habe mir damals einen Alienware bestellt weil ich zum einen das Gehäuse einfach nur genial fand. Es ist zwar kein Leichtgewicht. Dafür weist es einige Top-Features auf. Auch wollte ich mir damals nicht die Zeit nehmen einen Computer aus seinen Einzelteilen zusammen zu bauen. Mir fehlte da auch ehrlich die Geduld dazu.

Nun denn. Auf in eine neue Generation von Prozessoren und Grafikkarte. Auf in ein neues und noch leistungsfähigeres Zeitalter. Die Zeit zum Basteln, schrauben und verkabeln nehm ich mir nun einfach. Muss ja nicht zehn Minuten nach dem Auspacken schon fertig sein. Soviel sei vorab schon gesagt. Das neue Gehäuse wird ein Mid-Tower Case sein in einer weissen Special-Edition. Der Rest der Hardware werde ich euch in Kürze vorstellen.

Golf GTI VI

Im Moment widme ich meinem fahrbaren Untersatz viel zu wenig Zeit. Nicht weil ich ihn nicht mögen würde. Nein, ganz bestimmt nicht. Es ist mehr mein Firmenauto, was mich den Tag durch von A nach B und wieder zurück bringt. Und wenn ich Bereitschaftsdienst habe, dann sind alle wichtigen Dinge im Firmenauto, damit ich möglichst keine Zeit verliere bei einem Einsatz. So kommt es denn auch dass ich bloss am Wochenende Zeit finde, um mein Ross zu bewegen. Und wenn ich Ferien habe. Darum widme ich meinem Golf hier immerhin eine kleine Gallerie mit einigen Schnappschüssen.

Panorama vom Rheintal

Es hat etwas gedauert bis die Files wieder bereit waren. Durch meinen neuen Webhoster haben sich auch diverse Abläufe und Prozesse geändert. Ich möchte euch gerne ein erstes Panoramabild des Rheintals präsentieren. Aufgenommen wurde das Bild vom Stoss (der kleine Pass zwischen Altstätten und dem Appenzellerland). Vom Denkmal direkt auf der Passhöhe hat man einen sehr schönen Blick auf einen grossen Teil des Rheintals.

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